Wallfahrtskirche St. Coloman in Schwangau

Wallfahrtskirche St. Coloman
Wallfahrtskirche St. Coloman

Am Fuße der Schwangauer Berge, unweit der Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, steht mitten auf einer grünen Wiese die beeindruckende barocke Wallfahrtskirche St. Coloman, die zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Bayern zählt.

In ihrer heutigen Form existiert die Kirche seit dem 17. Jahrhundert, davor stand an ihrer Stelle eine kleine Feldkapelle, die im Mittelalter zu Ehren des heiligen Koloman errichtet wurde, einem irischen Pilger, der auf seiner Reise ins heilige Land nach Jerusalem an dieser Stelle eine Rast einlegte. Heutzutage bietet St. Coloman von außen das prächtige Erscheinungsbild einer Kirche aus den ersten Jahren des bayerischen Barocks. Die bestens erhaltene Inneneinrichtung und Ausstattung fasziniert durch üppige Dekorationen, wie künstlerisch gestaltete Wandbilder, Engel und Gemälde.

Eine reiche Stuckdekoration des Wessobrunner Stuckators Johann Schmuzer schmückt Decken und Wände. Der beeindruckenden Hochaltar wird überragt von einem Altarblatt, auf dem der heilige Coloman mit der heiligen Dreifaltigkeit dargestellt ist.

Jedes Jahr im Oktober findet das traditionsreiche St. Colomansfest statt, bei dem feierliche Umzüge mit hunderten Pferden und Reitern von Schwangau aus zur St. Colomans Kirche abgehalten werden, bevor die Reiter nach altem Brauch dreimal das Gotteshaus umrunden und anschließend gesegnet werden. Danach wird fröhlich bei Speis und Trank gefeiert.

Die St. Colomans-Kirche sollte auf keinem Ausflugszettel fehlen, wenn man in Schwangau oder in der Umgebung Urlaub macht.

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